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Nissan Almera

Der Almera ist Nissans Angebot im heißumkämpften Markt der europäischen Kompakt-Limousinen, kurz „C-Segment“ oder auch „Golf-Klasse“ genannt. Seit der Markteinführung hat das Unternehmen bis Ende 2005 europaweit rund 490.000 Einheiten der im Werk Sunderland (England) produzierten Modellreihe verkauft.

Als Antrieb für die drei- oder fünftürige Schräghecklimousine dient ein durchzugsstarker Vierzylinder-Benzinmotor. Er hat einen Vierventil-Zylinderkopf aus Leichtmetall und holt aus 1,5 Litern Hubraum 72 kW/98 PS. Über ein manuelles Fünfganggetriebe gelangt die Kraft auf die Vorderräder.

Frontpartie betont Familienähnlichkeit mit Micra und Primera
Der Almera lehnt sich an das Design der Nissan-Modellreihen Micra und Primera an. Zu beiden Seiten des für die Marke typischen Flügelgrills sitzen leuchtstarke H7-Scheinwerfer in Klarglasanmutung. Die Leuchten sind zusammen mit den Blinkern in einem titanfarbenen Gehäuse montiert; das verleiht der Gesamteinheit eine sehr technische Anmutung.

Die zugleich sportlich wie abgeklärt wirkende Formensprache des Almera wird auch am glattflächigen hinteren Stoßfänger und an den Rückleuchten deutlich. Die Einsätze für Blinker, Rück-, Brems- und Nebelschlusslicht sind unter einer gemeinsamen, transparenten Abdeckung in Tropfen-Form untergebracht. Ein echtes „key visual“ des Almera ist die wellenförmige Dachlinie: Sie fällt hinter der B-Säule sanft ab, um zum Ende in Form eines Wellenkamms wieder leicht anzusteigen.

Der Nissan Almera bietet auf allen Plätzen ein großzügiges Raumangebot. Sein Kofferrauminhalt reicht von 355 bis 1.020 Liter bei komplett umgelegter Rücksitzbank.
 
N-FORM erleichtert Steuerung der Systeme
Eine Variante des von Nissan erstmals im Primera eingesetzten N-FORM-Bediensystems erleichtert auch im Almera die Steuerung der Audio- und Klimaanlage sowie des Bordcomputers. Per zentraler Wipptaste kann der Bediener zwischen den verschiedenen Hauptmenüs hin- und herwechseln, während multifunktional nutzbare Stationstasten den Zugang zu Untermenüs eröffnen.

Die optische Wiedergabe der Informationen erfolgt über einen monochromen Fünf-Zoll-Bildschirm. Die mit Chromringen eingefassten Rundanzeigen für Motordrehzahl und Geschwindigkeit sind konventionell hinter dem Lenkrad angeordnet.

Das Fahrwerk des Nissan Almera stützt sich auf eine vordere McPherson-Federbeinaufhängung und eine hintere Kompaktlenkerachse. Alle Modelle verfügen über Vierkanal-ABS, EBD (elektronische Bremskraftverteilung) und den Nissan-Bremsassistenten. Zum passiven Sicherheitspaket gehören neben aktiven Kopfstützen zum Schutz vor einem Halswirbel-Schleudertrauma Fullsize-Airbags für die Frontpassagiere und in den Lehnen der Vordersitze untergebrachte Seitenairbags.

Schon die Basis-Version visia bietet eine umfangreiche Ausstattung, die in der acenta-Variante um das N-FORM-System, Nebelscheinwerfer, einen Bordcomputer, eine Radio/CD-Kombination, elektrisch einstellbare Außenspiegel, einen zwei- statt nur einfach höheneinstellbaren Fahrersitz und weitere Annehmlichkeiten ergänzt wird.

Der Nissan Almera auf einen Blick


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