CAN-Datenbus Autolexikon
CAN steht für Controller Area Network und meint ein örtlich begrenztes Steuergeräte-Netzwerk. Datenbus beschreibt die Funktion. Datenpakete fahren nacheinander (seriell) alle Steuergeräte an, wie ein Bus seine Haltestellen. Dabei sind alle elektronischen Kontrolleinheiten untereinander mit einer Art Hauptkabel verbunden. So kann können die Geräte untereinander kommunizieren. Sendet die Getriebesteuerung ein Geschwindigkeitssignal von Tempos 100, so erfährt auch das Radio davon und stellt sich automatisch lauter. Der Tempomat vergleicht den Wert mit dem Soll-Wert, der beim Tempomat eingestellt ist. Das Tacho stellt sich dann bei der Meldung auf exakt 100 ein. Dies alles geschieht innerhalb einem Bruchteil von Sekunden. Da der Motor oder die Getriebesteuerung ihre Daten noch schneller benötigen, verwenden sie normalerweise einen separaten Datenbus, der eine höher Übertragungsgeschwindigkeit (1 MBit/s) hat. Damit alle aber weiterhin miteinander kommunizieren können, sind alle Bus-Systeme durch eine Koppeleinheit (Gateway) miteinander verbunden. Für Musik, Telefon und Navigation wird übrigens Glasfaserkabel für einen optischen Datenbus verwendet, durch das Infrarotlicht-Impulse zucken.
Durch den CAN-Datenbus kann somit der Kabelsalat im Auto aufgeräumt werden und senkt gleichzeitig die Kosten.
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