Hochspannungsmagnetzündung Autolexikon

Hochspannungsmagnetzündung
Ab 1902 in Serie. Im Gegensatz zum Vorläufer, der Niederspannungsmagnetzündung,
wird in den Wicklungen der
Hochspannungsmagnetzündung ein hochgespannter
Strom erzeugt, der über Kabel in die Zündkerze geleitet
wird. Dieser Strom erzeugt einen Lichtbogen zwischen
den Elektroden der Zündkerze, der das Benzin-Luft-
Gemisch entzündet. Die Hochspannungsmagnetzündung war universell in Kraftfahrzeugen einsetzbar, da sie sich
im Gegensatz zur Niederspannungsmagnetzündung – mit
deren anfälligem Abreißgestänge – unkompliziert in jedem
beliebigen Motor verbauen lässt. Sie ist damit einer der
entscheidenden technischen Schritte zum Erfolg der
Bosch-Zündsysteme, mit denen das Unternehmen sich
zum bedeutenden Automobilzulieferer entwickelte.



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