10. Technischer Kongress des VDA eröffnet
Das Ziel eines Durchschnittswertes von 120 g/km CO2 werde von der deutschen Automobilindustrie akzeptiert, betonte Wissmann. Es müsse den Autoherstellern aber selbst überlassen werden, wie sie diese Grenzwerte erreichen. Insbesondere die so genannten "Eco-Innovationen" - beispielsweise neue Klimaanlagen oder verbrauchsgünstige Sechs-Gang-Schaltgetriebe - würden im bisherigen Regulierungsvorschlag der EU viel zu wenig berücksichtigt.
Der VDA setze auch auf die Biokraftstoffe der 2. Generation. die nicht in die Nahrungskette eingreifen, sondern aus Stroh, Holzabfällen und landwirtschaftlichen Reststoffen hergestellt werden. "Es darf nicht um ?Tank oder Teller' gehen, sondern um eine nachhaltige Kraftstoffstrategie der Zukunft", sagte Matthias Wissmann. Die Politik müsse nun die richtigen Anreize setzt, damit die nötige Infrastruktur für die synthetischen Biokraftstoffe geschaffen werden könne.
Franz Fehrenbach, Vorsitzender der Geschäftsführung der Robert Bosch GmbH, erinnerte in seinem Eröffnungsvortrag daran, dass die deutsche Automobilindustrie ihren Forschungs- und Entwicklungsaufwand 2007 im vergangenen Jahr um nahezu acht Prozent auf 18 Milliarden Euro. Insgesamt stelle die Branche mehr als 36 Prozent aller gewerblichen Innovationsausgaben in Deutschland. (ar/jri) Letzte Änderung: 02.04.2008
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