100 000 Arbeitsplätze dank Galileo

Das Kontrollzentrum des europäischen Satellitennavigationssystems Galileo in Oberpfaffenhofen bringt Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee (SPD) mindestens 100 neue Arbeitsplätze. Tiefensee legte gestern den Grundstein für das neue Gebäude. "Mit dem Kontrollzentrum wird das Kernelement der terrestrischen Galileo-Infrastruktur nach Deutschland geholt. Von hier aus werden die Satelliten gesteuert und die Galileo-Signale überwacht. Wir können mit Fug und Recht von einem Exzellenzzentrum für Satellitennavigation sprechen. In Oberpfaffenhofen entstehen 100 hochwertige neue Arbeitsplätze", sagte der Minister.



Am Standort des Deutschen Raumfahrt-Kontrollzentrums entsteht bis 2008 ein neues Gebäude, in dem die Galileo-Satelliten gesteuert und kontrolliert werden. Es ist das Gegenmodell der Europäer gegen das GPS der Amerikaner. Insgesamt rechnet die EU durch das neue System mit bis zu 100 000 neuen Arbeitsplätzen. Galileo diene der besseren Nutzung der Verkehrsinfrastruktur. "Unsere Unternehmen sollen besser an dem weltweit wachsenden Markt der Satellitennavigation teilhaben können", begründete der Minister das deutsche Engagement. (ar/sb) Letzte Änderung: 08.11.2006









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