111 Jahre Antriebsriemen von Continental
1899 ließ sich die Continental AG, zu der ContiTech gehört, die Wortmarke Continental schützen - unter anderem für Antriebsriemen. Die Produktion startete mit Riemen für industrielle Anwendungen, bald bot das Unternehmen die ersten Keilriemen für Motorräder an - damals noch endlich und mit einem Schloss verbunden. Als kurz vor dem Ersten Weltkrieg in den USA elektrische Autobeleuchtung die Gaslampen ersetzte, musste die Kraft der Lichtmaschine möglichst verlustfrei übertragen werden - der endlose Keilriemen entstand. Einige Jahre später war das Produkt serienreif, das Unternehmen aus Hannover erkannte die Chance. 1927 gab es bereits 36 Abmessungen für alle gängigen Fahrzeugtypen. Nur drei Jahre später meldeten die Entwickler gezahnte Gummikeilriemen zum Patent an.
Auch der Zahnriemen, der 1961 erstmals zum Nockenwellenantrieb in einem Automobil eingebaut wurde, kam von ContiTech. Er bestand noch aus Polyurethan mit eingebetteten Stahlzugkörpern. 1966 und 1967 machten die Antriebsspezialisten die ersten Versuche mit Gummizahnriemen und entwickelten den leistungsstarken "Conti Synchrobel"-Zahnriemen. Mit dem "Conti-V Pioneer" hat ContiTech zuletzt den weltweit ersten ökologischen ummantelten Keilriemen präsentiert. Er besteht überwiegend aus nachwachsenden Rohstoffen. (ampnet/jri)
Peter Schwerdtmann Letzte Änderung: 02.06.2010
Ein Schloss als verbindendes Element: Anfang des 20. Jahrhunderts waren die ersten Keilriemen fr Motorrder noch endlich.
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