2003 nutzten über 10 Milliarden Fahrgäste Busse und Bahnen

Aber deutliches Minus bei Fernverkehrszügen(01.04.2004) Im vergangenen Jahr haben nach vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes in Deutschland 10.139 Millionen Fahrgäste die öffentlichen Verkehrsmittel auf Straßen und Schienen genutzt, 1,7 Prozent mehr als 2002.


Damit wurde 2003 erstmals die 10-Milliarden-Grenze überschritten.

Den Linienverkehr mit Omnibussen und Straßenbahnen nutzten 8.034 Millionen Menschen. Das entsprach einem Zuwachs von 1,6 Prozent gegenüber 2002. Mehr verkauft wurden hier vor allem Zeitfahrausweise für Schüler, Studenten und andere Auszubildende (plus 4,9 Prozent auf 2.986 Millionen Fahrgäste).

Den Reiseverkehr mit Omnibussen nutzten 77 Millionen Menschen, 0,9 Prozent mehr als im Vorjahr.

Auch der Eisenbahnpersonenverkehr legte um 1,8 Prozent zu, hier wurden 2.028 Millionen Fahrgäste befördert. Das Plus beruht ausschließlich auf den steigenden Fahrgastzahlen im Nahverkehr (1.911 Millionen Menschen, plus 2,5 Prozent). Die Nutzung von Fernverkehrszügen ging dagegen um 8,6 Prozent auf 117 Millionen Fahrgäste zurück.

Die Ursachen für die negative Entwicklung im Fernverkehr mit Eisenbahnen sieht das Statistische Bundesamt in Umwidmungen von Fernverkehrs- in Nahverkehrsverbindungen, in "Tarifanpassungen" und in der steigenden Konkurrenz durch "Low-Cost-Carrier" im Luftverkehr.

Weitere Informationen finden Sie auf der Website des Statistischen Bundesamtes.

Letzte Änderung: 16.04.2004









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