2005 weniger MPUs als im Vorjahr
Hauptgrund für eine Untersuchung war wie in den Vorjahren die Alkoholauffälligkeit von Straßenverkehrsteilnehmern (61 Prozent). Dabei fiel der größte Anteil der zu begutachtenden Personen (35 Prozent) erstmalig mit Alkohol auf. Mit großem Abstand folgte die Auffälligkeit aufgrund von Drogen- und Medikamenten-Einnahme (17 Prozent). Entsprechend der rückläufigen Zahl aller Untersuchungen, zeigte sich der stetige Abwärtstrend auch bei den Alhoholauffälligen: Bei den erstmalig Auffälligen waren es rund zwölf Prozent weniger als 2004. Die Zahl der wiederholt Alkoholauffälligen verringerte sich um etwa neun Prozent. Entgegen dem Trend ist die Zahl der Drogen- und Medikamentenauffälligen um rund acht Prozent gestiegen.
Der Rückgang der Alkoholauffälligkeiten bei gleichzeitigem Anstieg der Drogen- und Medikamentenauffälligkeiten ist jedoch nicht allein auf Verhaltensänderungen der Verkehrsteilnehmer zurückzuführen, sondern auch mit der Veränderung der Überwachungstätigkeit der Polizei zu erklären, die ihre Aktivitäten der BASt zufolge zunehmend auf die Drogenerkennung fokussiert. (ar/sb) Letzte Änderung: 11.08.2006
Leser dieser News interessierten sich auch für folgende Themen:
- Tauernschleuse für Wohnwagen und Wohnmobile geöffnet
- Viergleisiger Ausbau der Bahnstrecke Nürnberg - Fürth beginnt
- Hohe Bußgelder bei Lichtpflichtverstoß in Österreich
- Hennerkes lobt erhöhte Sicherheit durch neue Tunnelzentralen in NRW
- Schweiz kooperiert mit KBA bei Verfolgung von Verkehrssündern


