ACEA: CO2-Grenzwerte müssen Produktionszyklus berücksichtigen

Der europäische Autoherstellerverband ACEA hat die EU aufgefordert, bei der Einführung des geplanten CO2-Grenzwertes von 120 Gramm pro Kilometer ab 2012 den Modellzyklus in der Autoindustrie zu berücksichtigen. Mehr als 60 Prozent der auf dem Markt befindlichen Fahrzeuge würden in vier Jahren noch aus aktueller Produktion stammen oder seien bereits seit einiger Zeit in der Entwicklung, sagte ACEA-Präsident Christian Streiff beim Jahresempfang des Verbandes in Brüssel.

Vor diesem Hintergrund sprach er sich für eine Übergangsfrist von 2012 bis zum Jahr 2015 aus, um die technischen Entwicklungen zur Schadstoffminimierung noch weiter vorantreiben zu können. Streiff, Vorstandsvorsitzender von PSA Peugeot Citroën, bekräftigte den Willen der Autoindustrie, umweltfreundliche Autos zu bauen. Die geplanten drastischen Strafen bei Nichteinhaltung der Grenzwerte hielt er für unangemessen hoch. Sie stünden in keinem Verhältnis zu anderen Branchen. (ar/jri) Letzte Änderung: 28.02.2008

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