ADAC: Auch bei Klimaanlagen lässt sich Sprit sparen
Dieser erhöhte Verbrauch wurde allerdings nur drei Minuten lang gemessen. Um die Temperatur zu halten, ist anschließend je nach Fahrzeug und Bauart der Klimaanlage mit einem Mehrverbrauch von 0,76 bis 2,11 l/100 km in der Stadt und bis zu 0,66 l/100 km auf der Autobahn zu rechnen.
Eine achtstündige Fahrt in den Sommerurlaub an einem heißen Tag kann sich somit nach Berechnungen des ADAC bei einem Mittelklasse-Benziner mit rund fünf bis acht Euro in der Urlaubskasse bemerkbar machen. Wer den Durst der Klimaanlage möglichst gering halten möchte, sollte vor dem Start Fenster und Türen seines Wagens eine Minute lang öffnen. So kann die Stauhitze entweichen und der Klimaanlage die Arbeit erleichtert werden. In der ersten Abkühlphase sollte man den Umluftschalter betätigen. Dann muss die Klimamaschine nicht die heiße Außenluft kühlen, sondern nur noch die schon kühlere Luft im Fahrzeug. Die Kühlung wirkt am besten, wenn der Luftstrom über die Schultern der vorne Sitzenden hinwegstreicht.
Nicht nur aus Kostengründen, sondern auch aus medizinischer Sicht, sollte der Temperaturunterschied zwischen innen und außen nicht zu groß sein. Am angenehmsten wird eine Temperatur zwischen 21 und 23 Grad empfunden. Um dem Autofahrer den Mehrverbrauch seiner Klimaanlage bewusst zu machen, fordert der ADAC ein einheitliches und praxisnahes Verfahren, mit dem der Mehrverbrauch im Rahmen der Typprüfung ermittelt und in der Werbung herausgestellt wird. (ar/jri) Letzte Änderung: 11.06.2007
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