ADAC: Augen auf beim Oldtimer-Kauf

Beim Oldtimer-Kauf sollte man besondere Vorsicht walten lassen, denn diese Liebhaberautos haben andere Schwachstellen als übliche Gebrauchte. Der ADAC hat deshalb einige Tipps zusammengestellt, die beim Kauf eines Oldtimers beachtet werden sollten.


Zuerst müssen alle Eintragungen in den Fahrzeugpapieren überprüft werden. Deshalb auch immer nach dem Kfz-Brief fragen. Man sollte sich vom Verkäufer alle Unterlagen des Wunschautos aushändigen lassen; dazu gehören zum Beispiel auch Reparaturrechnungen, Scheckheft, Zulassung und Versicherungspapiere.

Der Kauf von Oldtimern über die Zeitung oder via Internet birgt viele Risiken. Deshalb sollte man sich immer von Experten, zum Beispiel von den Markenclubs beraten lassen. Diese sind auf bestimmte Typen und Hersteller spezialisiert und können seriöse Händler empfehlen. Außerdem können die Clubs Auskunft über die typischen Schwächen eines historischen Fahrzeugs geben. Unter dem Dach des ADAC befinden sich mehr als 300 solcher Organisationen:

Niemals auf die Probefahrt verzichten. Während der sollte man besonders auf Lenkung und Bremsen achten. Im Internet gibt es eine komplette Checkliste. Der ADAC hält außerdem einen Kaufvertrag speziell für Oldtimer bereit. Das Formular mit wertvollen Tipps bekommt man in den Geschäftsstellen und im Internet.

Vor dem Kauf des Lieblingsmodells sollten die laufenden Kosten sowie Rücklagen für Reparaturen eingeplant werden. (ampnet/nic)
Peter Schwerdtmann Letzte Änderung: 10.06.2010









Leser dieser News interessierten sich auch für folgende Themen:

Autonews Archiv
Aktuelle Umfrage
Würden Sie auf ein Auto verzichten, wenn Sie könnten?
Kfz-Newsletter
Jede Woche die aktuellen News über neue Autos, Termine und Unterhaltsames aus der Kfz-Branche
Newsletter abonnieren

Sie sind hier: Startseite > Autonews > Archiv > Juni 2010 > ADAC: Augen auf beim Oldtimer-Kauf