ADAC: Autofahren ist teurer geworden - Erdgas spart Geld

Im Jahr 2007 sind die Kosten für die Anschaffung und die Unterhaltung von Autos um durchschnittlich 3,2 Prozent gestiegen und damit einmal mehr den allgemeinen Lebenshaltungskosten enteilt. Deren Teuerungsrate beläuft sich auf durchschnittlich 2,2 Prozent.


Die Hauptursache für die neuerliche, deutliche Verteuerung des Autofahrens liegt in den gestiegenen Preisen für Benzin und Diesel. Sie haben sich gegenüber 2006 um insgesamt 4,1 Prozent erhöht. Zu diesem Ergebnis kommt der aktuelle Autokosten-Index, den das Statistische Bundesamt und der ADAC nach jedem Quartal veröffentlichen.

Für ein wenig Trost und eine Überlegung hinsichtlich zukünftiger Anschaffungen sorgt immerhin eine andere Statistik des ADAC: Die Kosten rund ums Fahrzeug können mit Erdgasautos zumindest ein wenig gesenkt werden. Bei 15 000 Kilometern Fahrleistung im Jahr und einer Haltedauer von vier Jahren sparen Erdgasfahrer im Schnitt drei Cent pro Kilometer (450 Euro im Jahr) gegenüber dem vergleichbaren Benzinmodell.

Gegenüber dem Dieselmodell fährt das Erdgasauto um 2,5 Cent günstiger (300 Euro im Jahr). Positiv auch: 13 der 16 untersuchten Erdgasmodelle sind bereits bei einer Laufleistung von weniger als 10 000 Kilometern im Jahr die günstigere Alternative. Grundlage der Berechnung waren Anschaffungspreis, Wertverlust, Kraftstoff- und Werkstattkosten sowie Verbrauch und Steuern. (ar/hg) Letzte Änderung: 16.01.2008









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