ADAC gibt Tipps zum Kauf von Navigationsgeräten
Navigationsgeräte ab Werk gibt es ab 1000 Euro. Das ist zwar eine teure Lösung, aber sie lassen sich meist komfortabel bedienen und bringen einen am sichersten ans Ziel. Allerdings ist die Navigationssoftware oft nicht aktuell und Updates sind teuer. Nachrüstbare Navis für den Festeinbau sind genauso zuverlässig wie die Werkslösungen, aber günstiger. Der Einbau kostet circa 100 Euro. Sie sind technisch meist auf dem neuesten Stand. Außerdem können sie beim Autowechsel einfach herausgenommen und in den neuen Wagen eingebaut werden.
Wer oft das Fahrzeug wechselt, greift am besten zu mobilen Navigationsgeräten. Ab 300 Euro werden diese in der Handhabung einfach zu bedienenden Geräte angeboten. Sie erreichen jedoch nicht die Navigationssicherheit und den Komfort der fest installierten Konkurrenten. So verlieren sie beispielsweise im Tunnel oder in der Tiefgarage schnell die Orientierung. Bei diesen Systemen sollte auf alle Fälle ein Stromanschluss an das Bordnetz möglich sein, da sonst die Akkus eine längere Fahrt nicht durchstehen.
Wer kein eigenes Navigerät kaufen will, kann sich unter Umständen auch von einem Handy mit entsprechender Software ans Ziel führen lassen. Die Nachrüstung kostet etwa 100 Euro. Die Routenberechnung muss dann allerdings extra bezahlt werden. Handys mit eigener Navigationssoftware sind schon ab 300 Euro erhältlich.
Ein aktueller ADAC-Test mit zehn mobilen Lotsen kann in der Dezemberausgabe der ADACmotorwelt oder unter www.adac.de nachgelesen werden. (ar/nic) Letzte Änderung: 07.12.2006
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