ADAC informiert über die Maut in Europa
Generell gibt es in Europa zwei verschiede Systeme zur Erhebung der Straßengebühr. Entweder muss für die Nutzung eine Vignette gekauft werden oder die Maut wird abhängig von der gefahrenen Strecke erhoben. Für Schnellstraßen und Autobahnen benötigen Autofahrer in der Schweiz, Österreich, Bulgarien, Rumänien, Ungarn, der Slowakei, Slowenien und Tschechien eine Vignette. In Italien, Frankreich, Spanien, Portugal, Griechenland, Kroatien, Serbien, Mazedonien und Polen wird die Straßennutzungsgebühr je nach Streckenlänge erhoben.
In der Slowakei ist bei Verstößen gegen die Mautpflicht eine Strafe vom dreifachen des Vignettenpreises üblich, doch auch das Zehnfache (365 Euro) ist möglich. In der Tschechischen Republik liegt die Obergrenze bei etwa 19 000 Euro, wenn es zu einem Verwaltungsverfahren kommt. Unter normalen Umständen ist aber mit einer Geldstrafe von bis zu 190 Euro zu rechnen. Auch in Slowenien müssen Mautpreller tief in die Tasche greifen, bis zu 800 Euro können hier fällig werden, wenn Autofahrer ohne Vignette unterwegs sind. (ar/nic)
Peter Schwerdtmann Letzte Änderung: 11.05.2009
Leser dieser News interessierten sich auch für folgende Themen:
- Für acht Euro pro Jahr komplette Krankenversicherung im Ausland
- Fahrverbot an der Amalfiküste ausgeweitet
- Während der Fahrt Streit mit dem Fahrer vermeiden
- Behinderungen im Osterrückreiseverkehr erwartet
- ADAC fordert günstige slowenische Kurzzeitvignette


