ADAC kritisiert Haushaltsplanung für 2007
Nach Informationen des Automobilclubs sind für den Unterhalt und Ausbau der Fernstraßen im kommenden Jahr 4,56 Milliarden Euro vorgesehen, 330 Millionen Euro weniger als 2006. Bleibt es bei der jetzigen mittelfristigen Finanzplanung, werden die Fernstraßen in den Jahren 2008 und 2009 sogar nur noch 4,45 Milliarden Euro erhalten, während gleichzeitig das Verkehrsaufkommen besonders im Güterverkehr wächst. Nach Berechnungen des ADAC fehlen somit jährlich mehr als 2,5 Milliarden Euro, um das Fernstraßennetz bedarfsgerecht ausbauen und erhalten zu können.
Um eine vernünftige und solide Straßenbaufinanzierung auch dauerhaft zu ermöglichen, hat der ADAC ein eigenes Modell "Auto finanziert Straße" entwickelt und der Politik vorgestellt. Danach sollen Fernstraßen nicht mehr über den allgemeinen Haushalt, sondern direkt über eine neu zu gründende Bundesfernstraßengesellschaft finanziert werden. Die Gesellschaft soll dann jährlich sieben Milliarden Euro erhalten. Dieser Betrag soll sich aus den Einnahmen aus der Lkw-Maut und Teilen der Mineralölsteuer zusammensetzen. (ar/nic) Letzte Änderung: 08.09.2006
Leser dieser News interessierten sich auch für folgende Themen:
- Fachtagung TÜV SÜD: Kleintransporter - Chancen & Risiken
- Studie: Die Angst der Frauen vor der Tankstelle oder der soziologische...
- Volkswagen fordert Investitionen für Biokraftstoffe der 2. Generation
- Fahren mit 17: Gute Ergebnisse bei vorgezogener Prüfung
- Kontrolle als Prävention gegen Alkohol- und Drogenmissbrauch


