ADAC kritisiert Missbrauch der Kontrollmöglichkeiten
In dem Gutachten von Prof. Alexander Roßnagel von der Universität Kassel wird insbesondere kritisiert, dass die Kontrollen verdeckt und ohne jeden Anlass oder Verdacht durchgeführt werden. Sie ermöglichen eine flächendeckende Überwachung und persönliche Bewegungsprofile. Da nennenswerte Fahndungserfolge nicht zu verzeichnen sind, seien die Kontrollen zudem nicht verhältnismäßig.
In Rheinland-Pfalz werden alle Daten - auch so genannte "Nicht-Treffer" - zwei Monate gespeichert werden und deren Benutzung für allgemeine Polizeiaufgaben ist erlaubt.
Beim Videoscanning werden Fahrzeuge gefilmt, die Kennzeichen elektronisch ausgelesen, gespeichert und mit einer Fahndungsdatei abgeglichen. Zulässig wäre ein solches Verfahren nur in besonderen Fällen und wenn Zweck, Voraussetzungen und Grenzen dieses Freiheitseingriffs gesetzlich einwandfrei geregelt sind, betonte der ADAC. (ar/nic) Letzte Änderung: 29.01.2008
Leser dieser News interessierten sich auch für folgende Themen:
- VDA lehnt CO2-Pläne nach wie vor ab
- ADAC testet alternative Antriebe
- Filteraustausch: ZDK will jeder Beschwerde nachgehen
- Gastkommentar: Säule des Exportweltmeisters
- Alternative Kraftstoffe im ÖPNV


