ADAC-Luftrettung so oft wie noch im Einsatz
Die meisten Einsätze absolvierte "Christoph 31" in Berlin mit 2641 Starts. "Christoph Europa 1" in Aachen rückte mit 2059 Flügen am zweithäufigsten aus. Auf dem dritten Rang folgt "Christoph 5" in Ludwigshafen mit 1916 Einsätzen vor den Stationen in Wittlich (1830 Starts) und Bayreuth (1722 Einsätze).
Bei über der Hälfte aller Einsätze (51 Prozent) handelte es sich um internistische Notfälle wie akute Herzerkrankungen oder Schlaganfälle. Den zweithäufigsten Anforderungsgrund für die ADAC-Hubschrauber teilen sich Verkehrsunfälle und Unfälle, die sich bei der Arbeit, in der Freizeit oder im häuslichen Umfeld ereigneten (je 11,5 Prozent).
Im Jahr 2010 feiert die Luftrettung in Deutschland 40-jähriges Bestehen. Mit der Indienststellung des ersten zivilen und ständig einsatzbereiten Rettungshubschraubers "Christoph 1" am 1. November 1970 in München initiierte der ADAC maßgeblich den Ausbau des öffentlich-rechtlichen Luftrettungsdienstes. Heute ist der Club an 33 Stationen in Deutschland mit 45 Rettungs- und Intensivhubschraubern vertreten. Die gemeinnützige ADAC-Luftrettung GmbH beschäftigt mehr als 150 Mitarbeiter und arbeitet mit 800 Ärzten und 400 Rettungsassistenten zusammen. Der Club investierte seit 1970 mehr als 240 Millionen Euro in den Auf- und Ausbau der Luftrettung in Deutschland. (ampnet/jri
Peter Schwerdtmann Letzte Änderung: 26.01.2010
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