ADAC: Pannen im Sekundentakt
Unter den 2,51 Millionen ausgewerteten Einsätzen der Pannenhelfer musste 849 664 Mal Starthilfe wegen entladener oder defekter Batterien gegeben werden (Vorjahr 825 670). Auf den Plätzen zwei und drei für einen Defekt folgen Reifenschäden (122 208) und Generatoren (110 680). Der Autoanlasser stockte 74 165 Mal, die Kraftstoffpumpe machte 55 393 Mal schlapp und in 48 686 Fällen streikte der Motor.
Die Zahl der Autofahrer, denen aus Unachtsamkeit der Sprit ausging, sank auf 38 057 (41 790). Auch sperrten sich 2006 deutlich weniger Autofahrer selber aus. Dieses Schicksal ereilte "nur" noch 105 142 Autofahrer (109 886). 112 Mal mussten sich die ADAC-Helfer als Feuerwehr betätigen und Fahrzeugbrände löschen. In 84 Prozent aller Fälle konnten die liegen gebliebenen Autos wieder flott gemacht werden. Pannetag Nummer 1 im Jahr 2006 war der 23. Januar: An diesem Tag sorgten Kälte, Eis und Schnee für 23 752 Einsätze - in der täglichen ADAC-Einsatzstatistik eine bis heute unerreichte Zahl. (ar/sb) Letzte Änderung: 06.02.2007
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