ADAC ruft zu Initiative gegen Spritpreise auf

Der ADAC hat Politik, Wirtschaft und Verbände dazu aufgerufen, dem explosionsartigen Anstieg der Kraftstoffpreise mit einer gemeinsamen Initiative entgegenzutreten. Die Initiative wendet sich vor allem auch an die deutschen Autohersteller, die Mineralölkonzerne und die verantwortlichen Politiker in Berlin und Brüssel. Der hohe Spritpreis gefährde nicht nur die Autofahrer selbst, sondern vor allem auch den Wirtschaftsstandort Deutschland.

Der ADAC-Präsident fordert jetzt explizit die Absenkung der Mineralölsteuer auf das Niveau der Nachbarländer. Nach Ansicht von ADAC-Vizepräsident für Verkehr, Ulrich Klaus Becker muss das Geschachere der Parteien um die Kürzung der Entfernungspauschale endlich beendet werden.

Die Mineralölindustrie ist gefordert, zu einer maßvollen Preispolitik zurückzukehren. Trotz des Allzeithochs des Ölpreises sind nach Berechnungen des ADAC insbesondere die derzeitigen Dieselpreise nicht akzeptabel. Aber auch die Automobilhersteller sind in der Pflicht und sollten schnellstmöglich Konzepte umsetzen, um eine schnellere Marktdurchdringung mit Kraftstoff sparenden und zugleich erschwinglichen Fahrzeugen zu erreichen. (ar/nic) Letzte Änderung: 09.11.2007









Leser dieser News interessierten sich auch für folgende Themen:

Autonews Archiv
Aktuelle Umfrage
Würden Sie auf ein Auto verzichten, wenn Sie könnten?
Kfz-Newsletter
Jede Woche die aktuellen News über neue Autos, Termine und Unterhaltsames aus der Kfz-Branche
Newsletter abonnieren

Sie sind hier: Startseite > Autonews > Archiv > November 2007 > ADAC ruft zu Initiative gegen Spritpreise auf