ADAC-Studie belegt Machbarkeit des elektronischen Notrufs

Der ADAC hat eine Studie durchgeführt, die die Machbarkeit des von der EU geplanten Notrufs mittels "eCall" belegt. Dieser funktioniert im Auto auch grenzüberschreitend. An der Machbarkeitsstudie waren Opel, Continental, T-Mobile und Airbiquity sowie die Partnerclubs in Österreich (ÖAMTC) und Italien (ACI) beteiligt. 



Erstmals wurden das von der EU entwickelte eCall-Konzept in der Praxis erprobt und neun Testfahrzeuge in Deutschland, Österreich und Italien auf den Weg geschickt. Rund 900 Anrufe wurden von 450 vorher festgelegten Orten von den Fahrern getätigt.

Ausgerüstet waren die neun Opel Vectra C mit eCall-Einheiten, GPS-Antenne für Positionsermittlung- und Notrufübertragung, einem Notrufknopf und einem System zur Feldstärkemessung der Mobilfunknetze. Simulierte Notrufzentralen des Automobilclubs in Deutschland und seiner Partnerclubs ÖAMTC in Österreich und ACI in Italien nahmen die Anrufe entgegen.

Ab 2010 soll nach den Plänen der EU jedes Neufahrzeug mit einer eCall-Einheit ausgerüstet sein. Unmittelbar nach einem Unfall kann der Fahrer einen Notruf absetzen. Bei einem schweren Unfall wird beim Auslösen der Airbags der Notruf automatisch aktiviert. Gleichzeitig wird der per GPS ermittelte Standort des Fahrzeugs an die Notrufzentrale übertragen. (ar/nic) Letzte Änderung: 05.06.2007









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