ADAC testet Fahrradanhänger
Aufgrund der Testergebnisse hat der Hersteller Burley beschlossen, die Markteinführung von zwei neuen Produkten solange aufzuschieben, bis einwandfreies Material angeboten werden kann.
Bester Fahrradanhänger wurde der Chariot Cougar 2 mit der Bewertung "gut". Er hat die Tester durch seinen Gesamteindruck und seine Vielseitigkeit überzeugt. Negativ wurde beurteilt, dass er nicht über ein serienmäßiges Rücklicht verfügt.
Schlusslicht bei den reinen Fahrradanhängern wurde der Prophete Art 2906 nicht nur, weil bei ihm die höchsten Schadstoffwerte entdeckt wurden. Auch bei Regen bietet er kaum Schutz. Allerdings: Er ist schon für 120 Euro zu haben, der teuerste Anhänger kostet fast 850 Euro.
Auch bei den Trailern für größere Kinder finden sich in Lenkergriffen und Sätteln Weichmacher und andere Substanzen. Den besten Eindruck der drei getesteten Trailer machte der Fun-Trailer Ft-Two/6 mit der Note "gut". Bei den Fahrradzugsystemen, das sind im Prinzip lediglich Verbindungsstangen zwischen zwei Rädern, erwies sich die Tandemstange Profex Koala II wegen schlechter Haltbarkeit als "mangelhafter" Totalausfall.
Exemplarische Sicherheitsüberprüfungen in Form eines Crashtests mit seitlichem Aufprall haben gezeigt, dass die Fahrradanhänger tendenziell etwas sicherer sind als die anderen Systeme. Der ADAC rät jedoch in jedem Fall dazu, einen Fahrradhelm zu tragen. Bei den Trailern, bei denen das Kind entscheiden kann, ob es sich nur ziehen lässt oder aktiv mitstrampelt, besteht die Gefahr, dass Kinder unterwegs einschlafen und vom Rad fallen. (ampnet/nic)
Peter Schwerdtmann Letzte Änderung: 25.04.2010
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