ADAC testet Spurwechsel-/Totwinkelassistenten
Der mit Radartechnik ausgestatte "Totwinkel-Assistent" von Mercedes erkennt Objekte erst, wenn sie sich schon auf etwa drei Meter dem eigenen PKW genähert haben. Aktiv wird das System ab einer Geschwindigkeit von 30 km/h und funktioniert auch in engen Kurven gut. Die Warnung erfolgt optisch und beim Betätigen des Blinkers zusätzlich auch akustisch.
Auch das "Blind Spot Information System" (BLIS) von Volvo arbeitet im Nahbereich von etwa zehn Metern. Der schwedische Hersteller setzt dabei auf Videotechnik. Die Funktion steht bereits ab zehn km/h zur Verfügung, zudem erkennt es selbst Radfahrer. Die Information, ob sich Fahrzeuge in der Nähe befinden, erfolgt durch eine Signalleuchte im Fahrzeuginnenraum. An seine Grenzen kommt BLIS bei tief stehender Sonne oder widrigen Witterungsverhältnissen wie starkem Regen, Nebel oder Schneefall.
Das "Side Assist" System von Audi und VW ist mit Radarsensoren ausgestattet und erfasst Verkehrsteilnehmer bis etwa 50 Meter hinter dem eigenen Auto. Dadurch werden selbst mit hoher Geschwindigkeit herannahende Fahrzeuge sicher erkannt. Die Funktion steht aber erst ab 60 km/h zur Verfügung. Es eigne sich damit für den Betrieb außerorts auf Bundesstraßen und Autobahnen, erklärte der ADAC. Befindet sich ein Objekt im Gefahrenbereich, wird beim Setzen des Blinkers aus einem schwach leuchtenden Informationssignal ein stark aufblitzendes Warnsignal. Bei Kurven ab einem mittleren Radius sei es aber wirkungslos. (ar/nic) Letzte Änderung: 09.01.2008
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