ADAC untersucht Verbrauchsanzeigen in Bordcomputern
In einem Fall wurde sogar ein Mehrverbrauch von 29 Prozent angezeigt. Durch die digitalen Anzeigen mit einer Kommastelle wird dem Autofahrer eine Genauigkeit vorgetäuscht, die es so gar nicht gibt. Die Messgenauigkeit von Auto-Bordcomputern in Bezug auf den Durchschnittsverbrauch sind häufig so ungenau, dass Autofahrer sich besser nicht darauf verlassen sollten, stellt der ADAC fest.
Bei vielen Fahrzeugen ist eine Korrektur (Kalibrierung) mittels eines Servicecomputers beim Vertragshändler möglich. Für die Verbrauchsanzeige gibt es, wie für andere Messeinrichtungen im Auto auch, keine konkreten gesetzlichen Vorgaben für die Anzeigegenauigkeit.
Aber auch ungenau arbeitende Verbrauchsanzeigen können sinnvoll genutzt werden. Sie helfen dem Fahrer einen möglichst spritsparenden Fahrstil zu finden. Trotzdem fordert der ADAC die Fahrzeughersteller auf, dafür zu sorgen, dass Verbrauchsanzeigen nicht mehr als fünf Prozent von den tatsächlichen Werten abweichen. (ar/nic) Letzte Änderung: 10.12.2008
Leser dieser News interessierten sich auch für folgende Themen:
- ACE fordert Klima-Impuls für Neuwagenkäufer
- ACE begrüßt Vorstoß von Tiefensee
- Gastkommentar: Arroganz der Macht oder Gesetzgebung nach Kassenlage
- Continental erhält Auszeichnung für Schulweg-Planer
- Neue Umweltzonen in Bayern, Hessen und Nordrhein-Westfalen


