ADAC vergleicht Vans und Kastenwagen
Die einfacheren Achskonstruktionen in Verbindung mit dem hohen Fahrzeugschwerpunkt führen dazu, dass es bei einem Ausweichmanöver kritisch werden kann. Im schlimmsten Fall kann das Fahrzeug umkippen. Auch beim Bremsweg schneiden die Kastenwagen schlechter als die Vans ab.
Für die Kastenwagen spricht allerdings der Preis. Der Zafira ist in der getesteten Variante rund 8000 Euro teurer als der Combo. Bei den beiden anderen Pärchen liegen die Preise der Vans ebenfalls weit über denen der einfacheren Transportkutschen. Für Autos der 25 000-Euro-Klasse eine deutliche Ersparnis, die gerade für junge Familien beim Kauf entscheidend sein könnte. Ein weiterer Vorteil der Kastenwagen ist der höhere, quaderförmige Kofferraum, dem die Fahrzeugklasse ihren Namen verdankt.
Die niedrigeren Anschaffungspreise der Kastenwagen wirken sich auf die monatlichen Kosten dämpfend aus. Für weniger Geld muss man aber Abstriche bei der Ausstattung und beim Komfort machen. Alle Vans sind auch als 7-Sitzer erhältlich, beim Zafira sind die zwei Zusatzsitze serienmäßig. Beim Kangoo und Combo sind sie gar nicht im Angebot.
Laut ADAC müssen heutzutage alle Pkw serienmäßig über ESP verfügen. Nach dem Test könne daher nur der mit ESP ausgestattete Caddy für die Familie empfohlen werden. Der ausführliche Test wird in der Mai-Ausgabe der ADACmotorwelt veröffentlicht. (ar/nic) Letzte Änderung: 11.04.2007
Volkswagen Touran. Foto: Auto-Reporter/ADAC
Renault Scenic. Foto: Auto-Reporter/ADAC
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