ADAC vom Elektro-Gipfel enttäuscht
Deutschlands größter Automobilclub spricht sich dafür aus, den Verbrauchern eine klare Orientierung zu geben, was neue Fahrzeugkonzepte leisten und wann die Fahrzeuge beim Händler stehen werden. An die deutschen Hersteller wird appelliert, ihre Kompetenzen im Bereich der Batterietechnik voranzutreiben, um die Serienfertigung alltagstauglicher Fahrzeuge zu vertretbaren Kosten zu ermöglichen. Das Laden eines Elektroautos dürfe nicht komplizierter sein als das Betanken eines herkömmlichen Fahrzeugs. Außerdem müssen nach Ansicht des ADAC die Energieversorger mit vernünftigen Tarifen bei voller Wahlmöglichkeit zwischen den Anbietern aufwarten und gewährleisten, dass die Strompreise transparent und die Rechnungsstellung einfach sind.
Ferner fordert der Club die heute schon geltenden steuerlichen Vorteile für Elektrofahrzeuge weiterzuentwickeln. Dazu sollten die Käufer derartiger Autos für mehrere Jahre von der Kfz-Steuer befreit werden. Darüber hinaus sei ein Gesamtförderkonzept notwendig, das alle umweltfreundlichen alternativen Antriebe und Energiequellen berücksichtige. Meyer warnt davor, die Lenkungs- und Koordinationsgremien der Nationalen Plattform für Elektromobilität (NEP) weitestgehend unter die Führung der Industrie zu stellen. (ampnet/jri)
Peter Schwerdtmann Letzte Änderung: 07.05.2010
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