ADAC warnt vor fehlendem Einklemmschutz bei Autofenstern

Der ADAC hat Fahrzeuge auf den Einklemmschutz bei elektrischen Fensterhebern in getestet. Jedes fünfte von über 500 getesteten Autos hat keinen Einklemmschutz an allen Seitenscheiben. Bei unbeabsichtigter Berührung der Schalter besteht daher Verletzungsgefahr. Bei den elektrischen Schließsysteme wirken Kräfte bis zu 30 Kilo.

Der Club stellt fest, dass an den wichtigsten Fenstern - nämlich den hinteren Scheiben, an denen die Kinder oft unbeaufsichtigt spielen - sogar am häufigsten ein Schutzmechanismus fehlt. Der ADAC fordert ausnahmslos für alle Modelle einen automatischen Einklemmschutz an allen Fenstern sowie an Schiebedächern.

Zu den Modellen, die weder auf der Fahrerseite noch auf der Beifahrerseite und an den hinteren Seitenscheiben eine automatische Schutzvorrichtung haben, gehören unter anderem der Daihatsu Terios, der Ford Ranger oder der Hyundai Tucson. Bei den Schiebedächern ist die Lage etwas besser. Die meisten Schiebedächer sind heute mit dem intelligenten Mechanismus ausgestattet. Aber bespielsweise weder der Honda Jazz, noch der Chrysler PT Cruiser, der Volkswagen Eos oder der Kia Magentis haben einen Einklemmschutz für das Schiebedach. (ar/nic) Letzte Änderung: 02.09.2008



ADAC warnt vor fehlendem Einklemmschutz bei Autofenstern. Foto: Auto-Reporter/ADAC
ADAC warnt vor fehlendem Einklemmschutz bei Autofenstern. Foto: Auto-Reporter/ADAC
ADAC warnt vor fehlendem Einklemmschutz bei Autofenstern. Foto: Auto-Reporter/ADAC
ADAC warnt vor fehlendem Einklemmschutz bei Autofenstern. Foto: Auto-Reporter/ADAC






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