Aktionäre entscheiden heute über Umbenennung von DaimlerChrysler
Vorstandsvorsitzender Dr. Dieter Zetsche ist gegen die Einbeziehung des traditionsreichen Namens Benz, wie er von einigen Aktionären gewünscht wird. Es gebe eine klare Unterscheidung zwischen Daimler als Konzern und Mercedes-Benz als Marke. So sollen alle Mercedes-Benz-Werke künftiug auch als solche bezeichnet werden. Ebenso müssten die unter dem Konzerndach versammelten Marken wie Maybach, Smart, Setra, Mitsubishi Fuso oder Freightliner gegenüber dem Kunden weiterhin als solche erkennbar und erhalten bleiben. Mit einer eindeutigen Trennung von Konzernname und Produkten sieht Zettsche die einzelnen Marken in Zukunft noch klarer positioniert. Gerade für einen Premiumhersteller sei dies ein Schlüssel zum Erfolg.
Die künftige Marktaufstellung werde sich auch in neuen Namen für die einzelnen Geschäftsfelder widerspiegeln. Aus der Mercedes Car Group soll Mercedes-Benz Cars werden. Die Lkw-Sparte soll in Daimler Trucks umbenannt und die Busaktivitäten sollen unter Daimler Buses gebündelt werden.
DaimlerChrysler wird nach der Zustimmung der Aktionäre bereits morgen damit beginnen, die Gebäude und Fabriken für einen zweistelligen Millionenbetrag entsprechend neu zu beschildern. (ar/jri) Letzte Änderung: 04.10.2007
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