Alfa Romeo, Fiat und Hyundai legten um mehr als 100 Prozent zu
Mit insgesamt 379 626 fabrikneuen Pkw wurde zwar die hohe Zulassungsrate vom März nicht erreicht (-5,3 %), aber das Vorjahresergebnis um 19,4 Prozent übertroffen. Dieses Resultat wurde insbesondere durch private Zulassungen erzielt (67,6 %). Durch die verstärkte Nachfrage nach kleineren Autos ist die durchschnittliche CO2-Emission im April auf 154,5 g/km gesunken. Im Dezember waren es noch 162 g/km gewesen. Die Zuwachsraten betrugen im A-Segment (Minis) 94 Prozent, bei den Kleinwagen 87 Prozent und in der Kompaktklasse 18 Prozent. Diese drei Pkw-Segmente machen zusammen mit 65 Prozent den größten Teil der Neuzulassungen aus. Der Dieselanteil ging dadurch auf 28 Prozent zurück.
42,3 Prozent aller Neuzulassungen entfielen auf ausländische Marken. Mit jeweils mehr als 20 000 Einheiten Fiat, Renault/Dacia und Škoda die größten Importeure. Prozentual am stärksten zurück gingen mit 63,2 Prozent auf 147 Fahrzeuge die Zulassungszahlen beim insolventen schwedischen Autobauer Saab. Die von der Pleite bedrohte Konzernmutter General Motors konnte hingegen nahezu 300 Neuzulassungen mehr (+ 54,2 %) als im April 2008 verbuchen. (ar/jri)
Peter Schwerdtmann Letzte Änderung: 05.05.2009
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