Alles wird gut: Wissmann zu Premiummarken und IAA
Nach Ansicht des VDA-Präsidenten ist es den Premiumherstellern in Sachen Verbrauchs- und damit einhergehend CO2-Reduzierung gelungen ist, immer stärker eine Spitzenreiterrolle in der Welt einzunehmen. "Denken Sie an die neuen Produkte aus den Häusern Daimler, BMW, Volkswagen und Audi oder Porsche", ergänzt Wissmann. "Die Zeit kommt, in der diese Marken profitieren." In China gebe es bereits wieder Wachstum, in Brasilien zeige sich ein stabiles Bild und aufgrund von Incentives gebe es in einigen Ländern wie in Deutschland eine vergleichsweise stabile Entwicklung. Wissmann: "Die Schlüsselfrage wird sein, ob es Ende dieses, Anfang nächsten Jahres eine Konjunkturbelebung in den USA geben wird."
Wissmann glaubt an die Rolle und den Erfolg der Internationalen Automobil-Ausstellung (IAA) im September dieses Jahres in Frankfurt: "Es gab eine Fülle von Messen, die weltweit vollständig abgesagt werden mussten, und andere, die - wie Barcelona - nur mit staatlichen Subventionen mühsam am Leben erhalten werden können. Im Vergleich dazu sieht es in Frankfurt gut aus." Wissmann kündigte eine "starke Messe" an mit mehr als 700 Ausstellern, darunter über 60 Automobilhersteller an. "Es ist aber logisch, dass man in einer solchen Krise nicht die gleichen Ausstellerzahlen haben kann wie beispielsweise 2007", meint der VDA-Präsident. Im Vergleich mit allen anderen Messen, auch mit Tokio, seien die Anmeldezahlen für Frankfurt außerordentlich gut. "Auf der IAA sind praktisch alle wichtigen Hersteller der Welt versammelt; wir können sogar einige neue begrüßen, die vorher nie da gewesen sind." (ar/Sm)
Peter Schwerdtmann Letzte Änderung: 10.05.2009
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