Altautoverschrottung: ACE sieht genug Geld im Prämientopf

Alte Autos sollen weg
Alte Autos sollen weg

Der ACE Auto Club Europa hat Befürchtungen zerstreut, die auf 1,5 Milliarden Euro begrenzten Mittel zur Auszahlung der Abwrackprämie könnten am Ende nicht ausreichen.

"Die Angst, dass ein potenzieller Antragssteller leer ausgehen könnte, ist nach Lage der Dinge völlig unbegründet", sagte ACE-Sprecher Rainer Hillgärtner am Freitag in Stuttgart.

Rechne man die in den ersten vier Wochen gestellten rund 42.000 Prämienanträge bis zum Jahresende hoch, könnten bei gleich großem Interesse noch weitere 462.000 Anträge bis zum Ende der Anspruchsfrist gestellt werden. Die verfügbaren Mittel reichten aber für rund 600.000 Anträge aus, sagte der ACE-Sprecher.

Sein Club werde Forderungen nach einer Verlängerung oder Aufstockung der Prämie erst erheben, wenn dies mit Blick auf die berechtigten Interessen von Neuwagenkäufern zwingend erforderlich erscheine. Dies sei momentan aber nicht der Fall.
Der ACE erinnerte daran, er sei neben der IG Metall der erste Verband gewesen, der die Einführung einer Verschrottungsprämie im Tausch gegen den Kauf  effizienterer Fahrzeuge ins Spiel gebracht habe. Seinerzeit sei diese Idee noch als abwegig kritisiert worden, heute habe sich die Prämie zu einem Erfolgsmodell für Konsumenten, Hersteller und Handel entwickelt.

An die Autohändler appellierte der ACE, sie sollten der Versuchung widerstehen, die staatliche Prämie zum Anlass von Rabattkürzungen zu nehmen. Damit werde die Bereitschaft der Verbraucher zum Konsum gleich wieder im Keim erstickt.

Letzte Änderung: 09.07.2009









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