Am Donnerstag läuft die Frist für Chrysler ab

Am Donnerstag muss es der schwer strauchelnde US-Automobilhersteller Chrysler geschafft haben, die Lohnkosten und die Schulden deutlich zu reduzieren. Diese Frist hatte die US-Regierung dem Autobauer gesetzt. Andernfalls droht das Insolvenzverfahren. Das US-Finanzministerium bereitet ein solches Verfahren (Gläubigerschutz nach Chapter 11) offenbar so vor, dass eine Partnerschaft mit dem italienischen Hersteller Fiat möglich bleibt.

Die Obama-Administration will vermutlich mehr vom Chrysler Gesundheitsfond erhalten. Bisher war gerade das Programm für die Krankenversicherung der Mitarbeiter Ziel von Sparwünschen, mehr als die Schulden bei den Banken und anderen Gläubigern. Zusagen zur Verbesserung der Situation des Chrysler-Gesundheitsfonds sollen dazu beitragen, die Autoarbeitergewerkschaft (United Auto Workers - UAW) zu einem Entgegenkommen zu bewegen. Am Mittwoch (22. April 2009) hatte die Auto-Taskforce von Präsident Barack Obama die Gläubiger gebeten, ihre Forderungen gegenüber Chrysler von 6,9 Mrd US-Dollar auf 1,5 Mrd US-Dollar zurückzunehmen und dafür Anteile in Höhe von fünf Prozent am nach dem Insolvenzverfahren neuen Chrysler-Unternehmen angeboten. (ar/Sm) Peter Schwerdtmann Letzte Änderung: 24.04.2009









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