Audi erinnert an Bernd Rosemeyer
Seine Laufbahn begann Bernd Rosemeyer mit Motorradrennen auf Grasbahnen und bei Straßenrennen. 1932 verpflichtete NSU ihn als Werksfahrer, und 1933 wechselte er zu DKW. Im Oktober 1934 bestand er eine Nachwuchsfahrerprüfung auf dem schwierig zu pilotierenden Mittelmotor-Rennwagen der Auto Union mit Bravour und gehörte ab sofort neben Hans Stuck und Achille Varzi zur Rennwagen-Mannschaft der Auto-Union. Am 25. September 1935 gewann Rosemeyer in Brünn seinen ersten Grand Prix. Im darauf folgenden Jahr siegte er unter anderem beim Großen Preise von Deutschland, der Schweiz und von Italien sowie den Großen.
Beim Avus-Rennen 1937 erreichte er mit dem stromlinienförmig verkleideten Auto Union Typ C auf der Geraden die heute noch legendäre Geschwindigkeit von 380 km/h. Bei den Rekordfahrten auf der Autobahn bei Frankfurt bezwang er als Erster die 400 km/h-Grenze auf einer öffentlichen Straße. Ein erneuter Weltrekordversuch am 28. Januar 1938 auf der Autobahn zwischen Frankfurt und Darmstadt (heutige A 5) endete tragisch. Der Wagen geriet bei über 430 km/h ins Schleudern, Bernd Rosemeyer verunglückte tödlich. (ampnet/jri)
Peter Schwerdtmann Letzte Änderung: 06.10.2009
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