Audi erweitert Quattroantrieb um Sportdifferenzial
Abhängig von Parametern wie Lenkwinkel, Querbeschleunigung und Fahrgeschwindigkeit errechnet ein Steuergerät die für die Fahrsituation passende Verteilung der Antriebsmomente an der Hinterachse. So dirigiert es beim Anlenken oder beim Beschleunigen in einer Kurve die Kraft gezielt zum kurvenäußeren Rad. Bei Bedarf wirkt fast die volle Kraft auf nur eines der beiden Räder. Ein Unter- oder Übersteuern wird dadurch verhindert. Durch seine extrem kurze Reaktionszeit von weniger als 100 Millisekunden arbeitet das Sportdifferenzial noch schneller als das ESP, das künftig weniger oft eingreifen muss.
Seit 2005 ist der Allradantrieb von Audi hecklastiger ausgelegt. 60 Prozent der Antriebskraft werden aus fahrdynamischen Gründen auf die Hinterachse gelenkt, 40 Prozent auf die Vorderräder. (ar/jri) Letzte Änderung: 06.09.2007
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