Audi hebt Investitionsstopp für Ungarn auf

Audi hat seinen Ende Oktober angedrohten Investitionsstopp für Ungarn wieder aufgehoben, nachdem die ungarische Regierung die geplante Besteuerung zurückgenommen hat. Audi hatte von der Steuerbefreiung abhängig gemacht, in den kommenden fünf Jahren bis zu einer Milliarde Euro in Ungarn zu investieren. Audi ist nach einer Vereinbarung mit der Regierung bis 2011 von der Körperschaftssteuer befreit.

Stattdessen sollte Audi eine neue "Solidaritätssteuer" in Höhe von vier Prozent abführen, die auch von der Körperschaftssteuer befreite Unternehmen zahlen sollen. Audi-Chef Martin Winterkorn hatte darauf in dieser Woche persönlich mit ungarischen Kabinettsmitgliedern verhandelt und eine Einigung erzielt. Audi Hungaria beschäftigt in Györ 5200 Mitarbeiter und hat 2005 einen Gewinn von rund 300 Millionen Euro erwirtschaftet. In Györ wird der Audi TT gebaut, außerdem entstehen dort jährlich fast 1,7 Millionen Motoren. (ar/sb) Letzte Änderung: 10.11.2006









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