Audi lieferte 2009 über 53 000 Autos weniger aus
In Deutschland verkaufte Audi im vergangenen Jahr 228 844 (-11,3 %) Fahrzeuge. Audi-Automobile an Kunden. In Großbritannien, hinter Deutschland größter westeuropäischer Markt für die Marke, sanken die Auslieferungen auf 90 513 Automobile (- 10,8 %). Im Nachbarland Frankreich gingen die Auslieferungen auf 48 010 Fahrzeuge (- 6,2 %) zurück, in Italien verkaufte Audi 57 204 Automobile (- 7,8 %).
Größter ausländischer Einzelmarkt war im Jahr 2009 mit 158 941 Fahrzeugen und einem Plus von fast 33 Prozent erneut China (inklusive Hongkong). Sehr positiv entwickelte sich auch der indische Markt, wo Audi seit September 2007 eine CKD-Fertigung unterhält. Hier stiegen die Auslieferungen um 57,9 Prozent auf 1658 (1050) Automobile. Das Ingolstädter Unternehmen fertigt am Standort Aurangabad derzeit die Modelle A4 und A6 und ab Juni auch den Q5 aus Montagesätzen. In den USA ging die Zahl der Auslieferungen in einem stark schrumpfenden Gesamtmarkt auf 82 716 Automobile ((- 5,7 %) zurück. Deutlich unter der weltweiten Krise zu leiden hatte das Tochterunternehmen Lamborghini. Im Vergleich zum Vorjahr gingen die Auslieferungen um 37,7 Prozent auf 1515 (2430) Sportwagen zurück.
Auch in diesem Jahr zahlt Audi eine Erfolgsbeteiligung von durchschnittlich 2300 Euro an jeden Beschäftigten. Zusätzlich wird das Unternehmen eine Sonderzahlung in Höhe von
1200 Euro pro Mitarbeiter ausschütten. Mit dem Bonus sollen die besonderen Leistungen im Krisenjahr 2009 gewürdigt werden.
Die Zahl der Beschäftigten stieg im Konzern im Jahresdurchschnitt auf 58 011 (57 822) Mitarbeiter. Bei der Audi waren es 44 344 (44 098) Mitarbeiter, davon 31.409 (31 358) in Ingolstadt und 12 935 (12 740) in Neckarsulm. (ampnet/jri)
Peter Schwerdtmann Letzte Änderung: 10.03.2010
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