Audi präsentiert RS 6 Avant auf der IAA
Der Zehnzylinder-V-Motor des RS 6 basiert auf den V10-Aggregaten des S6 und des S8, wurde aber für das deutlich gestiegene Leistungsniveau in nahezu allen Details neu entwickelt. Die Biturbo-Aufladung sorgt für einen gleichmäßigen Schub über das gesamte Drehzahlband. Den Spurt von 0 auf 100 km/h absolviert der Ingolstädter innerhalb von 4,6 Sekunden, nach 14,9 Sekunden hat er die 200 km/h-Marke erreicht. Der Normverbrauch liegt bei 13,9 Litern.
Die sechsstufige Tiptronic ergänzt den Charakter des RS 6. So sind ihre Hydraulik und ihre Steuerung auf extrem kurze Schaltzeiten optimiert, die Übersetzungsverhältnisse wurden angepasst. Das Fahrwerk ist konsequent auf eine maximale fahrdynamische Performance bei gleichermaßen gutem Reise- und Langstreckenkomfort ausgelegt. Als Option lässt sich im neuen RS 6 die Dynamic Ride Control auf Wunsch durch eine dreistufig verstellbare Dämpferkennung ergänzen. Damit wird das Handling individualisierbar, je nach persönlicher Vorliebe oder gewählter Fahrstrecke.
Die serienmäßigen Stahlscheiben im 19-Zoll-Format sind für maximale Belastung ausgelegt. Sie bestehen aus einem Aluminium-Bremsscheibentopf und dem gusseisernen Reibring, beide sind über Metallstifte schwimmend miteinander verbunden. Diese Bauweise erhöht die Temperaturbeständigkeit und senkt das Gewicht.
Optional ist in Verbindung mit 20-Zoll-Rädern eine Keramikbremsanlage lieferbar: Ihre Scheiben haben den imposanten Durchmesser von 420 Millimeter vorne und 356 Millimeter hinten, überstehen die extremste Hitzebelastung klaglos und erreichen sehr hohe Laufleistungen.
Serienmäßig fährt der RS & mit 19-Zoll-Räder im neuen 10-Speichen-Design in der Größe 255/40 R 19 vor, die optionalen 20-Zöller sind bereift mit 275/35 R 20.
Das Heck des RS 6 wird charakterisiert durch die ovalen Endrohre der Abgasanlage und die Schürze in Diffusor-Optik. Ein Dachkantenspoiler schließlich komplettiert den aerodynamischen Feinschliff dieses Hochleistungs-Automobils. Die Seitenlinie ist geprägt von den weit ausgestellten Radhäusern. Die vorderen Kotflügel sind aus Gewichtsgründen ebenso wie die Motorhaube aus Aluminium gefertigt. (ar/nic) Letzte Änderung: 05.09.2007
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