Audi-Weltpremiere mit Nick Mason in Goodwood
Der Wagen wurde zu hundert Prozent in England aufgebaut. Die Motorschmiede Crosthwaite & Gardiner in East Sussex konnte dabei auf ihre bald 30-jährige Erfahrung in der Rekonstruktion von Auto Union-Silberpfeilen zurückgreifen Dagegen mussten sich die Karosseriebauer von Roach Manufacturing bei Southampton ausschließlich an wenigen historischen Fotos orientieren.
Bei m Typ D handelt es sich um die letzte Entwicklungsstufe der Auto Union-Silberpfeile (1934 bis 1939) aus der Zwickauer Rennabteilung. Um den 420 PS starken Zwölf-Zylinder-Motor noch schneller zu machen, wurde aus dem Einfachkompressor der Version aus dem Premierenjahr 1938 ein Doppelkompressor. Der brachte zusätzliche 65 PS, machte aber auch Modifikationen an der Karosserie notwendig. So bekam der Rennwagen im Heck einen Höcker, um den Doppelkompressor unterzubringen, dazu ein langes Luftansaugrohr und eine flachere Schnauze. Zum Einsatz kam dieser modifizierte Typ D erst Mitte der Saison 1939 beim Grand Prix von Belgien.
Nick Mason wird nicht der einzige Pilot in Goodwood sein, der für Audi an die Startlinie rollt. Der fünffache Le Mans-Sieger Frank Biela kehrt genau in dem Audi A4 Supertouring in das Mutterland des Motorsports zurück, in dem er 1996 die englische Tourenwagenmeisterschaft (BTCC) gewonnen hatte. (ar/jri) Letzte Änderung: 24.06.2008
Leser dieser News interessierten sich auch für folgende Themen:
- 8. Klassikertreffen an den Opelvillen
- Drei Volkswagen Käfer rollen aus Slowenien an
- Audi wieder Hauptsponsor der Donau Classic
- Volkswagen mit 40 historischen Fahrzeugen bei der "Althoff Classics"
- Opel "Schlüsselloch"-Kapitän - vom Topmodell zum Liebhaberstück


