Ausstellung: 75 Jahre Mercedes-Benz Silberpfeile
Mercedes-Benz W 25 (Ausführung von 1936) Foto. Bild:Auto-Reporter/Daimler
Der legendäre Mercedes-Benz W 25 von 1934 ist als Nachbau zu sehen und gab den Silberpfeilen ihren Namen. Der Legende nach brachte Wagen vom Typ W 25 in seiner klassischen deutschen Rennfarbe Weiß ein Kilogramm zu viel auf die Waage. Über Nacht schabte die Mechaniker-Mannschaft Nitrolack und Spachtelmasse bis zum blanken Metall herunter. Danach lag das Gewicht der Wagen unterhalb der zulässigen 750 Kilogramm. Manfred von Brauchitsch startete mit der silbern funkelnden Aluminiumkarosserie und siegte souverän. Ein Jahr später holte Rudolf Caracciola den Europameistertitel. Bis 1936 gewann Mercedes-Benz mit dem W 25, der kontinuierlich modifiziert und mit stärkeren Motoren ausgestattet wurde, elf Grand-Prix-Siege. Silber wurde zur Farbe des Rennsporterfolgs.
Weitere Exponate sind der W 165 "Tripolis" und eine Karosserie des W 196 R "Stromlinie", mit dem Mercedes-Benz 1954 in die Formel-1 zurückkehrte. Das erste Rennen mit dem W 196 R in Stromlinienausführung beim Grand Prix von Frankreich endete für Juan Manuel Fangio und Karl Kling mit einem Doppelsieg. Zu sehen ist außerdem der McLaren-Mercedes MP4 -14, mit dem Mika Häkkinen beim Großen Preis von Japan in Suzuka 1999 seinen Weltmeistertitel von 1998 erfolgreich verteidigte.
Neben den Fahrzeugen werden verschiedene kleinere Exponate gezeigt. Dazu gehören Modellfahrzeuge, Lenkräder, Reifen und Rennkleidung von damals und heute sowie eine Sitzkiste. Sie bietet Besuchern die Möglichkeit, hautnah zu erleben, wie es sich anfühlt, in einem Formel-1-Rennwagen zu sitzen.
Die Ausstellung ist täglich von 9 bis 18 Uhr geöffnet. (ar/jri) Letzte Änderung: 06.04.2009
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