Auszubildende von Daimler bauen F-Cell Roadster

Auszubildende der Daimler AG haben in einem berufsgruppenübergreifenden Projekt einen Roadster mit Brennstoffzellenantrieb gebaut. Rund ein Jahr lang arbeiteten insgesamt mehr als 150 Auszubildende und Studierende im Mercdes-Benz Werk in Sindelfingen an der Konzeption, Entwicklung, Montage und Fertigstellung des Fahrzeugs. Dabei waren Nachwuchskräfte aus den Bereichen Kraftfahrzeugmechatronik, Modellbau, Elektronik, Beschichtungstechnik und Fertigungsmechanik sowie Produktdesign und Fahrzeuginnenausstattung beteiligt. Vorrangiges Ziel war es, das Thema alternative Antriebe praxisnah in die Ausbildung zu integrieren.

Für den Antrieb sorgt das emissionsfreie Brennstoffzellensystem im Heck. Mit einer Leistung von 1,2 kW erreicht der Zweisitzer eine Höchstgeschwindigkeit von 25 km/h und ermöglicht eine Reichweite von bis zu 350 Kilometern. Gesteuert wird das Fahrzeug mittels Drive-by-wire Technologie, das herkömmliche Lenkrad wird dabei durch einen Joystick ersetzt.

Der F-Cell Roadster ist fortschrittlich und dennoch der Historie verbunden. Die großen Speichenräder erinnern den Benz-Patent Motorwagen von 1886. Darüber hinaus werden verschiedene Stilelemente aufgegriffen. Dazu gehören die Carbonsitzschalen mit handgenähtem Lederbezug ebenso wie die nach dem Vorbild der Formel-1-Rennwagen gestaltete Frontpartie aus Glasfaser. (ar/jri) Letzte Änderung: 25.03.2009





F-Cell Roadster. Foto: Auto-Reporter/Daimler
F-Cell Roadster. Foto: Auto-Reporter/Daimler






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