Auto bleibt bevorzugtes Verkehrsmittel
21 Prozent der Befragten gaben an, dass sie vorwiegend öffentliche Verkehrsmittel nutzen, 23 Prozent gehen zu Fuß oder fahren Rad und zwei Prozent favorisieren das motorisierte Zweirad für tägliche Fahrten. In Deutschland geben 56 Prozent motorisierter 2 - oder 4-Rädrigkeit den Vorzug, 26 Prozent bewegen sich zu Fuß oder mit dem Rad, und nur 15 Prozent bevorzugen öffentliche Verkehrsmittel.
28 Prozent der Autofahrer wären nach einer Verbesserung der ÖPNV-Fahrpläne bereit, ihr Fahrzeug häufiger stehen zu lassen. Fast ein Viertel (22 Prozent) meinte jedoch, auch weiterhin ihr Auto unter allen Umständen unvermindert oft zu nutzen.
Treibstoff sparen heute schon die meisten, allerdings eher durch einen geänderten Fahrstil als durch Verzicht auf das Auto. Die Mehrzahl der EU-Bürger (78 Prozent) ist der Meinung, dass der Autotyp und die Art seiner Nutzung Auswirkungen auf die Umwelt haben.
Wirksamste Polit-Maßnahme zur Reduzierung von CO2- Emissionen ist in den Augen von 35 Prozent der Befragten der ausschließliche Verkauf von schadstoffarmen Fahrzeugen; 30 Prozent halten steuerliche Begünstigungen für "saubere" Autos sowie für Biotreibstoffe für zweckmäßig.
54 Prozent ist auch bereit, für sauberen motorisierten Individualverkehr etwas mehr auszugeben, aber nur 9 Prozent könnten sich mit einer Erhöhung jenseits der 10-Prozent-Marke anfreunden. Einnahmen aus der Straßeninfrastrukturnutzung sollten für 40 Prozent vorrangig in den Ausbau des öffentlichen Verkehrs fließen, 36 Prozent sähen es lieber, dass das Straßensystem damit verbessert wird. (ar/nic) Letzte Änderung: 05.08.2007
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