Autobahnbrücke holt Hochrhein aus dem Verkehrsschatten

Die Bundesregierung macht den Weg frei für eine neue Autobahnbrücke zwischen Deutschland und der Schweiz: Das Kabinett hat heute ein Gesetz genehmigt, das ein Abkommen zwischen den beiden Staaten vom 29. Januar 2004 in nationales Recht umsetzt. "Das ist ein wichtiger Schritt zu einer durchgängigen Hochrheinautobahn", sagte Bundesverkehrsminister Dr. Manfred Stolpe.

Ab 2005 soll die 211 Meter lange Brücke die deutsche Autobahn A 861 mit der schweizerischen Nationalstraße N 3 verbinden. Sie wird zwischen der Stadt Rheinfelden in Baden-Württemberg und dem schweizerischen Rheinfelden im Kanton Aargau verlaufen. Die Brücke kostet voraussichtlich etwa acht Millionen Euro, der Bund und die Schweiz übernehmen jeweils die Hälfte.

"Damit schaffen wir eine weitere leistungsfähige Verbindung zwischen dem deutschen und dem schweizerischen Autobahnnetz", betonte Stolpe. Bisher sei der Verkehr auf beiden Seiten durch enge Innenstädte gerollt. Mit der Brücke rücke auch eine durchgehende Autobahn näher, die den Wirtschaftsraum zwischen Basel und dem Bodensee aus dem Verkehrsschatten heraushole, so der Minister. "Außerdem bauen wir mit dem Abkommen über die Brücke die guten Beziehungen zu unseren schweizerischen Nachbarn weiter aus."

Letzte Änderung: 31.03.2004









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