Autofahren ist um zwei Prozent teurer geworden

Autofahren ist in den vergangenen zwölf Monaten um 2,1 Prozent teurer geworden. Dies ist das Ergebnis des aktuellen Autokosten-Index, den das Statistische Bundesamt und der ADAC heute (16. Juli 2007) veröffentlicht hat.

Der Autokosten-Index fasst die Preise für den Kauf und den Unterhalt von Autos zusammen. Für den Anstieg verantwortlich sind in erster Linie die um 3,3 Prozent gestiegenen Anschaffungskosten für Neuwagen, die höheren Kosten für Reparaturen und Inspektionen (3,1 Prozent) sowie die Fahrschulen (3,5 Prozent). Hier schlägt vor allem die Anhebung der Mehrwertsteuer von 16 auf 19 Prozente durch.

Wie auch der gesamte Lebenshaltungs-Index wurde der Autokosten-Index letztmals für das Jahr 2000 auf den Basiswert 100 gesetzt. Seitdem ist in Deutschland Autofahren um 20 Prozent teurer geworden, die Kosten für die allgemeine Lebenshaltung dagegen um 12,3 Prozent.

Wegen des Steueraufschlags für Dieselfahrzeuge ohne Partikelfilter seit 1. April 2007 sind die Ausgaben für die Kfz-Steuer im Schnitt um 2,8 Prozent geklettert. Ausschlaggebend sind natürlich auch die gegenüber dem Jahr 2000 um 37 Prozent gestiegenen Kraftstoffpreise. Deren Anstieg im Vergleich zum Vorjahr mit 0,8 Prozent jedoch verhältnismäßig gering ausfällt, da sie bereits 2006 auf hohem Niveau waren. (ar/jri) Letzte Änderung: 16.07.2007









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