Autos sind EU-weit in Deutschland am teuersten
Der Preisindex für Neuwagen fiel demnach europaweit um 1,3 Prozentpunkte, was vor allem auf die neuen Mitgliedsstaaten im Osten zurückzuführen ist. Inflationsbereinigt verbilligten sich Pkw um durchschnittlich 3,1 Prozent. In Deutschland sanken die Autopreise um 0,9 Prozent, in Italien wiederum stiegen sie um den gleichen Prozentsatz. Deutlich günstigere Listenpreise (- 9,7 %) gab es innerhalb der alten EU-Staaten lediglich in Großbritannien wegen der Pfund-Abwertung. In den neuen östlichen Staaten gingen die Preise um 6,9 Prozent zurück, um dem stark nachlassenden Markt entgegenzuwirken. Ausnahmen bildeten Rumänien (+ 3,7 %) und Ungarn, wo die Preise stabil blieben.
Die niedrigsten Nettopreise wies Großbritannien vor Schweden, Polen, Finnland und Dänemark auf. In Deutschland lagen sie 5,5 Prozent über dem EU-Durchschnitt und damit am höchsten. Dahinter folgten Frankreich und Belgien.
Nach Beobachtung der EU-Kommission sind die Hersteller bemüht, ihre Preisunterschiede in den jeweiligen Ländern zu reduzieren. Die größte Spannbreite wies Renault auf, die geringsten Differenzen gab es bei es bei Daimler und BMW. (ar/jri)
Peter Schwerdtmann Letzte Änderung: 11.06.2009
Leser dieser News interessierten sich auch für folgende Themen:
- Liste der Kfz-Verbände
- Wabco plant Stellenabbau
- Honda feiert 50 Jahre Motorrad-Rennsport
- Opel Ampera gewinnt britischen Innovationspreis
- Recaro Days 2009 am Nürburgring


