AutoScout 24: Sinnvolle Fahrer-Assistenzsysteme kommen gut an
Auf das elektronische Stabilitätsprogramm (ESP), will die Mehrheit der Befragten (53 Prozent) in ihrem nächsten Fahrzeug auf keinen Fall verzichten. Auf Platz zwei der Wunsch-Assistenten liegt mit 36 Prozent der Tempomat. Ebenfalls nicht fehlen darf die akustische Einparkhilfe (28 Prozent). Aber auch neuere Systeme wie das adaptive Kurvenlicht (18 Prozent), das Nachtsicht-System (11 Prozent) oder das Einschlaf-Warnsystem (8 Prozent) stehen bereits bei so manchem deutschen Autofahrer auf der Wunschliste für sein nächstes Fahrzeug. Der Alkoholtester liegt weit abgeschlagen auf dem letzten Platz.
Die Umfrage zeigt, dass die ältere Generation Fahrer-Assistenten eher favorisiert als die jüngere. Während sich unter den 18- bis 30-jährigen jeder Zweite ESP in seinem nächsten Fahrzeug wünscht, erachten über 60 Prozent der über 51-jährigen das elektronische Stabilitätsprogramm als unverzichtbar. Eine akustische Einparkhilfe wünschen sich 36 Prozent der über 51-jährigen in ihrem zukünftigen Fahrzeug - bei den 18- bis 30-jährigen sind es nur 23 Prozent.
Knapp einem Drittel (30 Prozent) der Befragten ist der Sicherheitsgewinn durch neue Fahrer-Assistenzsysteme weniger als 1000 Euro wert. Ein Fünftel (21 Prozent) würde zwischen 1000 und 2000 Euro für mehr Sicherheit an Bord ausgeben. Bei den 18- bis 30-jährigen würde jeder Fünfte (20 Prozent) 1000 bis 2000 Euro mehr ausgeben und bei den über 51-jährigen ist mit 28 Prozent die Zahlungsbereitschaft nur geringfügig höher. Immerhin noch 22 Prozent aller Befragten würden zwischen 2000 und 5000 Euro ausgeben und nur fünf Prozent würden über 5000 Euro bezahlen. 16 Prozent sind hingegen überhaupt nicht bereit, für Fahrer-Assistenzsysteme zusätzliches Geld auszugeben. (ar/nic) Letzte Änderung: 27.01.2009
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