Autositze: Nur wenig Fortschritt beim Insassenschutz

Bei den Autositzen des Modelljahrs 2007 konnten die Versicherer bei ihren eigenen Test nur geringe Verbesserungen feststellen. Zwar stieg der Anteil der "gut" getesteten Sitze von 19 Prozent auf 28 Prozent, aber immer noch hat jedes fünfte Auto eine unzureichende Sitz-Kopfstützen-Kombination für den Schutz bei Heckaufprall. Bei Kleinwagen besteht derzeit noch der größte Verbesserungsbedarf, stellte Axel Malczyk vom Gesamtverband der Versicherungswirtschaft (GDV) jetzt im Rahmen des GDV-Presseforums in Potsdam fest.

Malczyk bedauerte, dass bei einigen Herstellern zur Zeit die Kostenüberlegungen hohe Priorität zu haben scheinen. So habe Volkswagen in Deutschland auf die aktiven Kopfstützen verzichtet, die im Falle eines Unfalls nach vorn schnellen und so den Kopf wirksam abstützen. Die neuen Sicherheitssitz der Wolfsburger sei immer noch gut, aber nicht mehr so gut wie ihre Vorgänger. Audi dagegen hat für die neuen Modelle aktive Kopfstützen im Programm

Unangenehm aufgefallen ist den Versicherern der Premium-Hersteller BMW. Dessen Sitze schneiden nicht gut ab. Zum Teil habe das Unternehmen - so Malczyk - die Zusammenarbeit verweigert. "BMW hat sich entschlossen, vorerst nicht mit guter Sitzqualität zu werben." (ar/Sm) Letzte Änderung: 25.04.2007









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