AvD kritisiert Preiserhöhungen zur Reisewelle

Der Automobilclub von Deutschland (AvD) hat den Preisanstieg an den Zapfsäulen kritisiert. Runde fünf Cent mehr müssen Autofahrer kurz vor der anstehenden Reisewelle bezahlen und die Mineralölkonzerne erklärten bereits, dass weitere Erhöhungen nicht ausgeschlossen sind. Alleine diese Preiserhöhung spüle täglich rund 7,5 Millionen Euro mehr in die Kassen der Mineralölkonzerne, die sich wie in jedem Jahr alle Argumente zunutze machten, um vor den großen Reisewellen die Preise kräftig anzuziehen, der der Verkehrsclub.

Die Ölkonzerne hatten dabei auf die steigenden Rohölpreise verwiesen. Fakt ist, dass der Barrelpreis mit rund 66 Dollar wieder gestiegen ist, doch diese Preise würden erst in ein paar Wochen - nach der Verarbeitung und Auslieferung - den tatsächlichen Preis an der Zapfsäule belasten. Die Preistreiberei an den Zapfsäulen sei zumindest jetzt also nicht dem Ölpreis zuzuschreiben, sondern der marktwirtschaftlichen Überlegung der Mineralölkonzerne, dass man am Mehrverbrauch zur Reisezeit gut verdienen kann.

Der AvD rät Autofahrern teure Markentankstellen konsequent zu meiden und nur bei den günstigen Anbietern zu tanken. Das sind in der Regel die freien Tankstellen in der Nähe von großen Einkaufszentren. Wer ins Ausland fährt, sollte sich vorher über die Preise dort informieren und gegebenenfalls nur soviel tanken, wie er bis zur Grenze braucht. Jenseits der deutschen Grenze ist der Kraftstoff oft um einiges billiger. Eine Übersicht der aktuellen Preise findet sich im Internet unter www.avd.de. (ar/os) Letzte Änderung: 02.04.2007









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