AvD: Mineralölkonzerne wollen am Bahnstreik verdienen

Der Automobilclub von Deutschland (AvD) beschuldigt die Mineralölkonzerne, den Streik bei der Deutschen Bahn für einen neuen Preisanstieg und zusätzliche Millioneneinnahmen genutzt zu haben. Die Erhöhung um mehrere Cent sei zeitgleich mit dem Arbeitskampf der Eisenbahner erfolgt.

Eine andere Erklärung für die Anhebung gibt es aus Sicht des AvD nicht. Normalerweise sinke zu Wochenbeginn der Preis an der Zapfsäule. Der Automobilclub rät allen Bahnfahrern, die gezwungen sind, auf das Auto umzusteigen, zu Fahrgemeinschaften, um Sprit zu sparen. Zusätzlich sollten teure Tankstellen konsequent gemieden werden und nur bei den günstigen Anbietern getankt werden. Das seien in der Regel freie Tankstellen in der Nähe von großen Einkaufszentren oder Stationen abseits der Autobahnen.

Wer ins Ausland fährt, sollte sich vorher über die Preise dort informieren und gegebenenfalls nur soviel tanken, wie er bis zur Grenze braucht, rät der AvD. Jenseits der deutschen Grenze sei Kraftstoff oft billiger. Eine Übersicht der aktuellen Preise findet sich im Internet unter www.avd.de. Dort lassen sich außerdem günstige Tankstellen im Inland finden. (ar/jri) Letzte Änderung: 04.07.2007









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