AvD rät von voreiligen Entscheidungen ab: Diesel oder nicht Diesel?
Der AvD geht nicht davon aus, dass der Wert von gebrauchten Dieselfahrzeugen rasch sinken wird, sondern rechnet mit einer langsamen Entwicklung nach unten. Deshalb könnten Besitzer eines Selbstzünders sich in Ruhe nach einer Alternative umsehen. Schnäppchenjäger, die auf sinkende Gebrauchtwagenpreise für Diesel-Fahrzeuge hoffen, sollten ebenfalls eine genaue Kalkulation anstellen. Noch stärker als in der Vergangenheit müssten die höheren Kosten für Kfz-Steuern und -Versicherung in die Berechnung einbezogen werden, so der AvD.
Berücksichtigt werden sollte auch, dass die aktuellen Dieselpreise nach Ansicht der Ölexperten vom Mineralölverband in Hamburg noch längst nicht den Höchststand bedeuten. Nachdem der Dieselpreis in dieser Woche mit durchschnittlich 1,52 Euro pro Liter erstmals das gleiche Preisniveau wie Benzin erreicht habe, sei davon auszugehen, dass Diesel auf lange Sicht sogar teurer sein wird als Benzin. Gründe hierfür sieht der Automobilclub in der wachsenden Nachfrage in den USA und dem weiter wachsenden Lkw-Güterverkehr. (ar/jri) Letzte Änderung: 26.05.2008
Leser dieser News interessierten sich auch für folgende Themen:
- Maut verdrängt "Stinker" von der Autobahn
- VDA-Präsident Wissmann begrüßt Verheugen-Vorschlag
- Tiefensee: Wartung von Fahrzeugen ist wichtig
- Bundesweiter Start für Internet-SchulwegPlaner
- Elektro-Stehroller sollten auf Gehwegen maximal Schrittgeschwindigkeit fahren


