AvD: Sinnvolle Überwachung wirksamer als höhere Bußgelder

Teilweise drastische Erhöhung der Bußgelder für Delikte im Straßenverkehr plant das Bundesverkehrsministerium für 2009.So sollen Geschwindigkeitsdelikte sollen durchschnittlich um rund 60 Prozent teurer werden. Nach Ansicht des Automobilclubs von Deutschland (AvD) führen jedoch nur konsequente Kontrollen zu einem angemessenen Fahrstil.

In diesem Zusammenhang weist der AvD darauf hin, dass die "Starenkästen" noch immer ein wichtiges Element bei der Regulierung des Straßenverkehrs in Deutschland darstellen. Der AvD sieht die Überwachung von Geschwindigkeit und Ampelanlagen aber ausschließlich dort als sinnvoll an, wo sie der Verkehrssicherheit dienen. Dazu gehören Unfallschwerpunkte genauso, wie die Bereiche vor Schulen und vor Kindergärten.

Um die dringend gebotenen Kontrollen zu sichern, hält der AvD die "Starenkästen" für sinnvoll, da die Präsenz der Polizei auf den Straßen stetig sinkt. Auch die Vorsitzenden der beiden Polizeigewerkschaften, Konrad Freiberg von der Gewerkschaft der Polizei und Rainer Wendt von der Deutschen Polizeigewerkschaft, sprachen sich für eine höhere Kontrolldichte aus.

Der AvD weist darauf hin, dass das schlechte Image der "Starenkästen" oftmals daraus resultiert, dass Anlagen an wenig nachvollziehbaren Positionen - etwa kurz vor Ortsausgangschildern - eingerichtet wurden. Damit wird das mit "Abzockerei" behaftete Negativbild der Anlagen gestärkt. (ar/Sm) Letzte Änderung: 03.08.2008









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