AvD warnt vor Einfluss von Streusalz auf die Bremswirkung

Rund 1,5 Millionen Tonnen Streusalz werden pro Saison vom Winterdienst auf den deutschen Straßen verteilt. Der Automobilclub von Deutschland (AvD) weist darauf hin, dass durch das Salz die Bremswirkung verspätet einsetzen und sich der Bremsweg verdoppeln kann, denn das aufgewirbelte und mit Wasser zersetzte Streugut kann sich als schmierige Schicht auf den Bremsscheiben absetzen.

Deshalb rät der AvD, auf salznassen Straßen generell die Geschwindigkeit zu reduzieren und größeren Abstand zum Vordermann zu halten. Zudem sollte die Bremsanlage in der kalten Jahreszeit regelmäßig überprüft werden.

Der AvD empfiehlt, vor allem bei langen Touren auf gestreuten Straßen, hin und wieder vorsichtig zu bremsen. Selbstverständlich nur, wenn es die Verkehrssituation zulässt und bremsen gefahrlos möglich ist. Dadurch kann die gefährliche Salzschicht auf den Bremsen auch während der Fahrt "abgeschliffen" werden. Hilfreich ist außerdem, nochmals kurz aufs Bremspedal zu treten, bevor das Fahrzeug über Nacht abgestellt wird und die gleiche Prozedur morgens vor dem Start zu wiederholen. (ar/nic) Letzte Änderung: 05.01.2009









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